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Fahrradaktion für Tibet: Taiwan zeigt Solidarität

  • 05-02-2025
Fahrradaktion für Tibet: Taiwan zeigt Solidarität
Anlässlich des 66. Jahrestages des tibetischen Widerstands am 10. März fand heute in Taiwan die Veranstaltung „Für Tibets Freiheit radeln“ (2025 Cycling for a Free Tibet) statt. (CNA)

Taipei, 05. Februar - Anlässlich des 66. Jahrestages des tibetischen Widerstands am 10. März fand heute in Taiwan die Veranstaltung „Für Tibets Freiheit radeln“ (2025 Cycling for a Free Tibet) statt. Die Aktion, organisiert von der Tibet-Taiwan Menschenrechtsvereinigung und weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen, setzt sich für die Menschenrechte, Kultur und Selbstbestimmung der Tibeter ein. In diesem Jahr nahm auch Gonpo Dhondup, Vorsitzender der Tibetan Youth Congress, teil, der extra aus Indien angereist war. Er wies darauf hin, dass viele Tibeter aufgrund der Unterdrückung durch die chinesische Regierung ins Exil gezwungen wurden, ihr Streben nach Freiheit und Menschenrechten jedoch nie aufgegeben haben.

Die Fahrradaktion wird in Taiwan bereits seit 15 Jahren durchgeführt und soll auf die schwierige Lage der Tibeter aufmerksam machen. Der Generalsekretär der Tibet-Taiwan Menschenrechtsvereinigung, Tashi Tsering, erklärte, dass rund 160.000 Tibeter seit der Besetzung durch China ins Exil geflüchtet sind, viele von ihnen ohne Aussicht, jemals in ihre Heimat zurückzukehren. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Menschenrechtsverletzungen in Tibet stärker in den Fokus zu rücken. Auch taiwanische Politiker wie die Abgeordneten Chen Pei-yu (陳培瑜) und Puma Shen Pao-yang (沈伯洋) unterstützten die Veranstaltung und kritisierten die Unterdrückung tibetischer Kinder, die ihrer Sprache und Kultur beraubt werden.

Gonpo Dhondup betonte, dass die chinesische Regierung in Tibet systematisch kulturelle Auslöschung betreibe, darunter die Zwangserziehung tibetischer Kinder in kolonialen Internaten. Er rief dazu auf, dass alle von Chinas autoritärer Politik betroffenen Völker, wie Taiwaner, Hongkonger und Uiguren, gemeinsam gegen diese Unterdrückung eintreten.

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