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Taiwan verbietet Nutzung von DeepSeek in Behörden und Schulen

  • 05-02-2025
Taiwan verbietet Nutzung von DeepSeek in Behörden und Schulen
Die taiwanische Regierung hat die Nutzung der künstlichen Intelligenz des chinesischen Startup-Unternehmens DeepSeek in öffentlichen Einrichtungen und Schulen verboten. (AFP)

Taipei, 05. Februar - Die taiwanische Regierung hat die Nutzung der künstlichen Intelligenz des chinesischen Startup-Unternehmens DeepSeek in öffentlichen Einrichtungen und Schulen verboten. Grund dafür sind Sicherheitsbedenken, insbesondere im Bereich Datenschutz und mögliche Einflussnahme durch die chinesische Regierung durch Zensurvoreingenommenheit und Informationsbeschränkungen. 

DeepSeek, ein KI-Modell aus China, hat weltweit Aufmerksamkeit erregt, steht jedoch stark in der Kritik. Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Nutzung von DeepSeek in Regierungsbehörden einzuschränken. Auch Taiwan hat reagiert: Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) ordnete bereits am 03. Februar an, dass alle öffentlichen Behörden die Nutzung von DeepSeek einstellen müssen. Das Bildungsministerium erklärte heute zudem, dass öffentliche Schulen keine chinesischen IT-Produkte, einschließlich Software und Hardware, verwenden dürfen.

Präsident Lai betonte, dass China durch KI-Dienste versucht, globale Werte zu beeinflussen, was für demokratische Länder ein großes Risiko darstelle. Taiwan sei aufgrund seiner geografischen und politischen Lage besonders betroffen. Er forderte eine enge Zusammenarbeit mit anderen Demokratien, um eigene KI-Technologien zu entwickeln und die Sicherheit zu stärken. Ziel sei es, Taiwan zu einer technologisch fortschrittlichen und demokratischen Nation zu machen.

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