Taipei – 11. Februar 2025. Taiwans Ausfuhren nach Mexiko, insbesondere von KI-Chips, stiegen im Januar in Erwartung der Trump-Zölle um fast 500 %.
Im November hatte Trump damit gedrocht, an seinem ersten Tag im Amt umfassende Zölle auf Mexiko, Kanada und China zu erheben, was die Unternehmen dazu veranlasste, sich vor seinem Amtsantritt am 20. Januar darauf einzustellen, berichtet Rti. Laut der jüngsten Zusammenfassung der Exporte und Importe für Januar durch das Finanzministerium am Freitag, stiegen Taiwans Exporte nach Mexiko im Januar um das 4,8-fache im Vergleich zum Vorjahresmonat und stellten damit neue Rekorde in Bezug auf Exportwert und Wachstumsrate auf.
Das Ministerium wies darauf hin, dass der Januar in der Regel die Nebensaison für die traditionellen Industrien ist, die durch das Neujahrsfest zusätzlich beeinträchtigt wird. Infolgedessen beliefen sich die Gesamtexporte auf 38,71 Mrd. US$, was einem Rückgang von 11,2 % gegenüber Dezember entspricht.
Trotz der geringeren Zahl von Arbeitstagen erreichten die Exporte im Januar mit einem Anstieg von 4,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat den zweithöchsten Wert in der Geschichte des Landes und verzeichneten damit 15 Monate in Folge ein Wachstum. Das Ministerium führte dies auf die steigende Nachfrage nach KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen sowie auf die fortgeschrittene Aufstockung der Lagerbestände als Reaktion auf Trumps erneuten Handelskrieg zurück.