Taipei – 11. Februar 2025. Mindestens 54 Menschen sind bei einem Busunglück in Guatemala ums Leben gekommen. Taiwans Botschaft in Guatemala drückte den Familien der Opfer in den sozialen Medien ihr Beileid aus und bot den Menschen in Guatemala ihre Solidarität und Unterstützung in dieser schwierigen Zeit an.
Als Reaktion auf die Tragödie rief Guatemalas Präsident Bernardo Arévalo eine Staatstrauer aus und wies die nationale Armee und die Nationale Koordination für Katastrophenschutz (CONRED) an, vor Ort zu helfen und spezielle medizinische Protokolle für die Verwundeten zu aktivieren.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur CNA zeigen Überwachungsaufnahmen, dass der Bus mit über 60 Stundenkilometern fuhr, als er am frühen Morgen die Brücke über das Tal überquerte. In Verbindung mit einem defekten Bremssystem, das das Fahrzeug nicht abbremsen konnte, führte dies wahrscheinlich dazu, dass der Bus die Leitplanke durchbrach und in das Tal stürzte.
Die Rettungsarbeiten gestalten sich nach wie vor schwierig, da viele Opfer in dem Wrack eingeklemmt waren und einige Leichen von einem Fluss an der Unfallstelle flussabwärts gespült wurden. Die genaue Unfallursache wird noch untersucht.