Taipei – 11. Februar 2025. Das Außenministerium will mit dem Wirtschaftsministerium und dem Taipeh Economic and Cultural Representative Office in the United States (TECRO) zusammenarbeiten, um die neuen Zollmaßnahmen von US-Präsident Donald Trump besser zu verstehen und die heimischen Hersteller zu schützen.
Mit dieser Ankündigung reagierte das Außenministerium auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab dem 4. März Zölle in Höhe von 25 % auf alle Stahl- und Aluminiumimporte zu erheben.
Trump hat die Importsteuer trotz der Warnungen des kanadischen Innovationsministers Francois-Phillippe Champagne und des Premierministers von Ontario, Doug Ford, angeordnet. Auf Kanada entfiel im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der Aluminiumeinfuhren in die USA, und es wäre von den Zöllen am stärksten betroffen. Obwohl Trump angekündigt hatte, dass es keine Ausnahmen oder Befreiungen geben würde, haben ausländische Medien berichtet, dass der australische Premierminister Anthony Albanese sagte, Trump erwäge Ausnahmen aufgrund des australischen Handelsüberschusses mit den USA.
Taiwans Außenministerium erklärte, man werde auch in Zukunft vorrangig die Hersteller bei der Ausweitung ihrer Märkte unterstützen und Taiwans Position in der globalen Lieferkette ausbauen. Man werde sich auch um eine günstigere Behandlung für taiwanische Hersteller bemühen, die im Ausland investieren und expandieren wollen, und gleichzeitig die guten bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit den USA weiter fördern.