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Diskussion über Kohlenstoffobergrenze und Handelsbestimmungen

  • 12-02-2025
Diskussion über Kohlenstoffobergrenze und Handelsbestimmungen
Foto: CNA

Taipei – 12. Februar 2025. Umweltminister Peng Chi-ming (彭啓明) sagte am Mittwoch, dass das Ministerium damit begonnen habe, Vorschriften zur Begrenzung und zum Handel mit Emissionsrechten zu erörtern, und dass es plane, eine strengere Begrenzung als die derzeitige selbstbestimmte Reduktion einzuführen.

Auf einer Veranstaltung der Non-Profit-Organisation Business Council for Sustainable Development in Taipeh sagte Peng, dass Taiwans Regelungen zu Kohlenstoffrechten nur langsam vorankämen und er aktiv daran arbeite, sie anzupassen.

Das taiwanische Umweltministerium (MOENV) analysiere Cap-and-Trade-Regelungen für das kommende Jahr und werde sich dabei an benachbarten Ländern wie Japan und Südkorea orientieren, sagte Peng.

Das Umweltministerium werde Firmen mit einem ausgezeichneten Ruf einladen, zusammenzuarbeiten und eine Allianz zu bilden, insbesondere solche, die internationale Emissionsrechte benötigen, sagte Peng.

Da die Kosten für die Kohlenstoffreduzierung in Taiwan zwischen 3.000 NT$ (91,33 US$) und 30.000 NT$ pro Tonne liegen, sagte Peng, dass ein besserer Mechanismus für den Kohlenstoffhandel Taiwan helfen könne, den Wert seiner Kohlenstoffanlagen zu ermitteln.

Taiwans Kohlenstoffgebührensystem wird im Jahr 2025 in Kraft treten, was bedeutet, dass die auferlegten Unternehmen ihre Kohlenstoffgebühren entsprechend ihrer Emissionen im Jahr 2025 im Mai 2026 zahlen müssen, wie es in den Vorschriften zur Erhebung von Kohlenstoffgebühren heißt.
Das Umweltministerium hat am 8. Februar angekündigt, dass große Emittenten mit der Beantragung ihrer selbstbestimmten Reduktionspläne beginnen können.

Peng rechnete damit, dass sich der Wert von Kohlenstoff nach der Erhebung von Kohlenstoffgebühren in der grünen Finanzierung widerspiegeln würde.

In Bezug auf das Versprechen von US-Präsident Donald Trump, Plastikstrohhalme wieder einzuführen, sagte Peng, dass Taiwan diesem Beispiel nicht folgen werde.

Die Maßnahmen Taiwans zur Reduzierung von Plastikstrohhalmen und des Plastikverbrauchs seien gut und würden fortgesetzt.

Der Minister erklärte, dass in Taiwan hergestellte Papierstrohhalme nicht schmelzen oder aufbrechen, räumte aber ein, dass die Verwendung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) ein Problem darstelle, das angegangen werden müsse.

PFAS sind laut der US-Umweltschutzbehörde „Chemikalien für die Ewigkeit“, die für die menschliche Gesundheit schädlich sein können.

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