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Unterseekabel vor Taiwan beschädigt

  • 27-02-2025
Unterseekabel vor Taiwan beschädigt
Als das Kabel am 25. Februar gegen 3 Uhr morgens beschädigt wurde und Chunghwa Telecom Alarm schlug, wurde die „Hongtai“ auf frischer Tat ertappt. (Foto: CNA)

Ein chinesisches Frachtschiff unter togoischer Flagge, die „Hongtai“ (宏泰), steht unter Verdacht, ein wichtiges Unterseekabel zwischen Taiwan und den Penghu-Inseln beschädigt zu haben. Das Schiff wurde von der taiwanischen Küstenwache festgesetzt und in den Hafen von Anping eskortiert. Acht chinesische Besatzungsmitglieder wurden vernommen und der Kapitän in Untersuchungshaft genommen.

Laut Küstenwache hatte das Schiff vom 22. bis 25. Februar nördlich der Unterseekabeltrasse vor Tainans Küste geankert. Auf wiederholte Funkrufe reagierte die Crew nicht. Als das Kabel am 25. Februar gegen 3 Uhr morgens beschädigt wurde und Chunghwa Telecom Alarm schlug, wurde die „Hongtai“ auf frischer Tat ertappt.

Die taiwanischen Behörden untersuchen derzeit, ob es sich um einen Unfall oder eine gezielte Sabotage handelt. Da das Schiff unter einer Billigflagge operiert, aber chinesisch finanziert wird und eine ausschließlich chinesische Besatzung hat, sehen Experten eine mögliche Verbindung zu Chinas Grauzonen-Taktik zur Destabilisierung Taiwans.

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Bereits am 3. Januar beschädigte ein kamerunisch registriertes Frachtschiff ein internationales Unterseekabel nahe Yehliu. Das Schiff gehörte einem in Hongkong registrierten Unternehmen mit chinesischem Eigentümer. Damals scheiterte eine Untersuchung, da der Kapitän nicht befragt werden konnte und das Schiff weiterfuhr. Taiwan hatte vergeblich die südkoreanischen Behörden um Unterstützung gebeten, als das Schiff den Hafen von Busan anlief.

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