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Als Antwort auf Chinas militärische Bedrohungen: Verteidigungsministerium erweitert das Militärübungsprogramm

  • 04-03-2025
Als Antwort auf Chinas militärische Bedrohungen: Verteidigungsministerium erweitert das Militärübungsprogramm
Als Reaktion auf Chinas militärische Bedrohung, wird unter anderem die jährliche Han-Kuang-Übung auf 14 Tage verlängert. (Foto zeigt Übungsszenario von der 39. Han-Kuang-Übung, CNA)

Taipei, 04. März - Das taiwanische Verteidigungsministerium hat angekündigt, in diesem Jahr fünf neue Militärübungen einzuführen, um die Fähigkeiten für gemeinsame Operationen zu verbessern. Dazu gehören unter anderem „Informations- und elektronische Kriegsführung“ sowie Übungen zur Luft-, See- und Bodenverteidigung. Außerdem wird die jährliche Han-Kuang-Übung verlängert. Der sogenannte Planspiel-Teil dauert künftig 14 Tage, während das Manöver mit echten Truppen auf 10 Tage ausgeweitet wird. Neue Waffensysteme wie Drohnen werden dabei getestet, während andere wie die HIMARS-Raketenwerfer und M1A2T-Panzer noch nicht einsatzbereit sind und daher nicht teilnehmen.  

Verteidigungsminister Wellington Koo (顧立雄) erklärte, dass die Trainings darauf abzielen, die Reaktionsfähigkeit der Truppen zu verbessern und die Verteidigung Taiwans widerstandsfähiger zu machen. Ziel sei es, die Streitkräfte in realistischen Szenarien mit echten Soldaten, Ausrüstung und unter Zeitdruck zu trainieren. Neben den neuen Trainingsmaßnahmen wird auch die Mobilisierung der Reservisten gestärkt. Während der Han-Kuang-Übung sollen komplette Reservisten-Brigaden mobilisiert werden, um sie schrittweise einsatzfähig zu machen. 

Das Verteidigungsministerium betonte, dass die neuen Trainings und die Integration moderner Technologien die Fähigkeit Taiwans verbessern sollen, asymmetrische Vorteile gegenüber der chinesischen Armee zu nutzen. Obwohl die Ausrüstung der Volksbefreiungsarmee umfangreicher sei, könne Taiwan mit besser ausgebildeten Truppen und gezielten Maßnahmen eine effektive Abschreckung aufrechterhalten.

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