Taipei – 11. März 2025. Taiwans Außenministerium wies am Dienstag die jüngsten Behauptungen Chinas bezüglich der UN-Resolution 2758 entschieden zurück. Das Ministerium bekräftigte, dass China und Taiwan einander nicht untergeordnet seien und dass die internationale Gemeinschaft sich gegen Fehlinterpretationen der Resolution wehren müsse.
Am Montag bekräftigte das chinesische Außenministerium sein Engagement für eine „friedliche Vereinigung“ und behauptete, die Resolution 2758 begründe die Einstufung Taiwans als Provinz Chinas innerhalb der UNO.
Der Sprecher des Außenministeriums, Hsiao Kuang-wei (蕭光偉), bekräftigte, dass Taiwan ein unabhängiger, souveräner Staat sei und dass die Zukunft Taiwans allein von den 23,5 Millionen Taiwanesen entschieden werden müsse. Er fügte hinzu, dass keine Versuche, den Status Taiwans falsch zu interpretieren, die objektive Realität der Beziehungen in der Taiwanstraße ändern würden.
Das Ministerium forderte die führenden Politiker der Welt auf, Chinas juristische Manöver als Mittel zu erkennen, um die internationale Unterstützung zu blockieren, indem Taiwan als interne Angelegenheit dargestellt wird, und rief dazu auf, Chinas Bemühungen, den Status quo der Taiwanstraße zu ändern, weiterhin zu unterstützen.
Verteidigungsministerium arbeitet an einer „nicht-roten“ Lieferkette für Drohnen und andere Technologien
Taipei – 11. März 2025. Als Reaktion auf die jüngsten Äußerungen des Direktors des American Institute in Taiwan (AIT), Raymond Greene, bestätigte Verteidigungsminister Wellington Koo (顧立雄) am Dienstag, dass Taiwan und die Vereinigten Staaten gemeinsam eine demokratische und chinafreie Lieferkette im Bereich der Spitzentechnologie, insbesondere bei Drohnen, aufbauen werden.
Koo betonte, wie wichtig die Fähigkeit zur unabhängigen Produktion von Drohnen für Taiwans Verteidigungsoperationen sei. Er sagte, private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wie das National Chung-Shan Institute of Science and Technology hätten bereits Forschungs- und Entwicklungsziele im Bereich der Drohnentechnologie und -komponenten erreicht.
Koo fügte hinzu, dass das Verteidigungsministerium auch plane, das Strafgesetzbuch der Streitkräfte zu ändern, um die Gegenmaßnahmen gegen die chinesische Infiltration zu verschärfen. Künftig sollen aktive Militärangehörige, die der KPCh durch Worte, Taten, Schriftstücke oder andere Mittel Loyalität bekunden, zu einer Freiheitsstrafe von einem bis sieben Jahren verurteilt werden.