Taipei – 19. März 2025 Taiwans Innenministerium verstärkt seine Bemühungen zur Katastrophenvorsorge, indem es die Schulung für Katastrophenschutzbeamte ausweitet und bis Ende des Jahres 100.000 geschulte Mitarbeiter erreichen will.T
Während einer Sitzung des Innenausschusses des Parlaments am Dienstag sagte Taiwans stellvertretender Innenminister Ma Shih-yuan (馬士元), dass das Ministerium mit anderen Behörden zusammenarbeite, um die Schulungsmaßnahmen zu verbessern. Dazu gehört auch, dass Taxifahrer und Gebäudemanager im Rahmen eines speziellen Programms für den Katastrophenfall geschult werden.
Nach Angaben des Generaldirektors der Nationalen Feuerwehrbehörde (NFA), Hsiao Huan-chang (蕭煥章), sollen bis Ende 2024 42.000 Katastrophenschutzspezialisten ausgebildet werden. In diesem Jahr wird das Programm auf aktive, pensionierte und Reservesoldaten ausgeweitet, mit dem Ziel, bis Ende 2025 100.000 ausgebildete Spezialisten zu haben. Die Feuerwehrbehörde arbeitet auch mit den Kommunalverwaltungen zusammen und stellt sicher, dass jede Stadt und jeder Landkreis jährlich mindestens 300 Katastrophenhelfer durch öffentliche Registrierung ausbildet.
Ma zufolge decke die Katastrophenausbildung 22 Arten von Notfällen ab, wobei der Schwerpunkt auf der Selbstrettung und der gegenseitigen Hilfe liege. Während professionelle Rettungseinsätze weiterhin in der Verantwortung von Spezialorganisationen liegen, spielen ausgebildete Katastrophenschutzspezialisten eine entscheidende Rolle bei der Erkennung von Gefahren und der Erleichterung von Evakuierungen.