Taipei – 19. März 2025 Der Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, besucht diese Woche Taiwan und führt eine Delegation von Führungskräften aus dem Energiebereich, um für das Flüssigerdgas (LNG) aus Alaska zu werben. Der Besuch findet statt, nachdem die Regierung von US-Präsident Donald Trump eine Kehrtwende in der Umweltpolitik vollzogen und sich wieder auf fossile Brennstoffe verlegt hat.
Der Sprecher der staatlichen Alaska Gasline Development Corporation, Tim Fitzpatrick, bestätigte am Dienstag, dass Dunleavy, Vertreter des Unternehmens und der Energieinfrastrukturentwickler Glenfarne in dieser Woche eine Reihe von asiatischen Ländern besuchen, darunter Taiwan, Thailand, Südkorea und Japan. Ziel sei es, das LNG-Projekt in Alaska voranzutreiben und den energiepolitischen Entscheidungsträgern und Branchenführern Taiwans dessen wirtschaftliche und strategische Vorteile vorzustellen.
An seinem ersten Tag im Amt unterzeichnete Trump einen Erlass zur Ausweitung der LNG-Exporte aus Alaska in Regionen der USA und zu Verbündeten im Pazifik. Die geplante Pipeline, die bis zu 3,3 Milliarden Kubikfuß Erdgas pro Tag transportieren soll, wird als Gewinn für Alaska und die Verbündeten der USA in Asien angepriesen. In einer Rede vor dem Kongress am 4. März bekräftigte Trump seine Unterstützung für das Projekt und verwies auf das starke Interesse Japans, Südkoreas und anderer Länder sowie auf die weltweite Bereitschaft, in die Energieversorgung der USA zu investieren.