Taipei – 24.3.2025 – Das Umweltministerium setzt bei der Säuberung der Küstengebiete verstärkt auf Drohneneinsätze mit Künstlicher Intelligenz.
Im vergangenen Jahr seien mithilfe von Drohneneinsätzen 582 Tonnen Müll entfernt worden. Ein Großteil davon sei durch Taifun Krathon hinterlassen worden, so das Umweltministerium.
Gemäß dem Umweltministerium ist es schwierig, die 1.990 Kilometer lange Küstenlinie Taiwans manuell zu überwachen. Der Einsatz einer neuen Stiching-Technologie stellt gemäß dem Generaldirektor der Behörde für Umweltschutzmanagement des Umweltministeriums, Yen Hsu-Ming (顏旭明), einen Durchbruch dar: "Wir haben mit Künstlicher Intelligenz eine digitale Stitching-Technologie entwickelt. Diese Technologie kann innerhalb eines Tages 400 Fotos vollständig auswerten. Noch fortschrittlicher ist, diese Stiching-Technologie kann mit Vektoren die Umrisse von Müll einrahmen, und sehr genau die Fläche berechnen, die er an der Küste einnimmt, und sein mögliches Volumen. Diese Technologie erreicht eine hohe Genauigkeit und stellt somit einen Durchbruch dar."
Das Umweltministerium plant, die Drohneneinsätze zur Überwachung der Küstenverschmutzung von 15 im vergangenen Jahr auf 30 in diesem Jahr auszuweiten.