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Nach Übung in Tainan: taiwanischer Präsident will gesamtgesellschaftliche Resilienz weiter vorantreiben

  • 27-03-2025
Nach Übung in Tainan: taiwanischer Präsident will gesamtgesellschaftliche Resilienz weiter vorantreiben
Nach der erstmaligen Durchführung einer gesamtgesellschaftlichen Übung für Verteidigung und Resilienz in der südtaiwanischen Stadt Tainan hat der taiwanische Präsident Lai Ching-te (賴清德) am heutigen Donnerstagnachmittag eine Sitzung des Komitees für gesamtgesellschaftliche Verteidigung und Resilienz moderiert. (Foto: Präsidialamt, flickr)

Taipei – 27. März 2025. Nach der erstmaligen Durchführung einer gesamtgesellschaftlichen Übung für Verteidigung und Resilienz in der südtaiwanischen Stadt Tainan hat der taiwanische Präsident Lai Ching-te (賴清德) am heutigen Donnerstagnachmittag eine Sitzung des Komitees für gesamtgesellschaftliche Verteidigung und Resilienz moderiert. Die heute durchgeführte Übungen zielte darauf ab, zivilgesellschaftliche Kräfte zu mobilisieren, Ressourcen benachbarter Landkreise und Städte zu integrieren und die Gemeinschaft in die Katastrophenschutzmaßnahmen einzubeziehen. 

Der Präsident sagte, die Übung sei ein Modell, welches aktiv vorangetrieben werden sollte. Gleichzeitig sei die Übung auch mit der im April anstehenden Ortsresilienzübung verknüpft. Er hoffe, dass die zentralen und lokalen Behörden neue Denkansätze und Strategien zur Förderung und Verbesserung der allgemeinen Resilienz annehmen werden. 

Im Angesicht großer Veränderungen, militärischer Einschüchterung durch feindliche Kräfte aus dem Ausland, Grauzonen-Belästigungen und kognitiver Manipulation, müsse Taiwan seine Fähigkeit zur Selbstverteidigung stärken und die gesamtgesellschaftliche Resilienz erhöhen. Nur so könne man den Herausforderungen großer Katastrophen und der Ausbreitung des Autoritarismus begegnen.

Der Präsident sagte, die Übungsszenarien der heutigen Übung umfassten „präventive Evakuierung von Menschen vor Tsunamis“, „Explosionen in kritischer Infrastruktur“, „Hackerangriff auf Krankenhaussysteme“ und „kognitive Kriegsführung und Störungen der öffentlichen Ordnung“.

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