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Google kauft erstmals Offshore-Windenergie in Asien

  • 22-04-2025
Google kauft erstmals Offshore-Windenergie in Asien
Giorgio Fortunato, Googles Leiter für saubere Energie in der Asien-Pazifik-Region, bezeichnete das Abkommen als wichtigen Meilenstein. (Archivbild CNA)

Taipei, 22. April - Google und der dänische Investmentfonds Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) haben heute ihre Zusammenarbeit beim Offshore-Windpark „Fengmiao Phase 1“ (渢妙一期) vor der Küste Taiwans bekanntgegeben. Bereits im März unterzeichneten beide Seiten ein Stromabnahmeabkommen (Corporate Power Purchase Agreement CPPA), das es Google ermöglicht, erstmals in Asien Offshore-Windenergie zu nutzen. Ziel ist es, die Datenzentren und Büros des Unternehmens in Taiwan mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Der Windpark „Fengmiao Phase 1“, der etwa 35 Kilometer vor der Küste von Taichung liegt, wird insgesamt 33 Windturbinen mit einer Kapazität von rund 500 Megawatt umfassen. Das Projekt hat im März die Finanzierung abgeschlossen und befindet sich nun in der Bauphase. Laut CIP-Manager Thomas Wibe Poulsen ist dies bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Google und CIP, nach einem ähnlichen Projekt in den Niederlanden im Jahr 2024.

Giorgio Fortunato, Googles Leiter für saubere Energie in der Asien-Pazifik-Region, bezeichnete das Abkommen als wichtigen Meilenstein. Es sei ein bedeutender Schritt, um Googles Energiemix in Asien zu erweitern und die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu erreichen. Der Windpark wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Stromversorgung für Googles Datenzentren und Cloud-Dienste in Taiwan fristgerecht und langfristig zu sichern.

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