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Präsident Lai betont Klimaschutz und Energiesicherheit am Tag der Erde

  • 22-04-2025
Präsident Lai betont Klimaschutz und Energiesicherheit am Tag der Erde
Im Fokus standen die Energiesicherheit, die Nutzung von Kernenergie und die Standortwahl für erneuerbare Energien. Präsident Lai versprach, die Anliegen der Umweltgruppen ernst zu nehmen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. (Foto: CNA)

Taipei, 22. April - Heute am Tag der Erde hat Präsident Lai Ching-te (賴清德) Vertreter von elf Umweltorganisationen im Präsidentenpalast empfangen. Bei diesem jährlichen Treffen, das erstmals seit Lais Amtsantritt stattfand, legten die Umweltgruppen 60 Vorschläge zu zentralen Themen vor. Im Fokus standen die Energiesicherheit, die Nutzung von Kernenergie und die Standortwahl für erneuerbare Energien. Präsident Lai versprach, die Anliegen der Umweltgruppen ernst zu nehmen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Präsident Lai betonte in seiner Rede, dass der Klimawandel die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts sei. Er verwies auf die Gründung des „Nationalen Komitees für Klimawandel“ im vergangenen Jahr, das konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und zur Anpassung an extreme Wetterbedingungen entwickelt. Die Regierung habe sich verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, und werde in den kommenden Jahren über 400 Milliarden Taiwan-Dollar in Klimaschutzmaßnahmen investieren. Gleichzeitig hob Lai die Bedeutung der Energiesicherheit hervor und kündigte eine zweite Phase der Energieumstellung an, die auf erneuerbaren Energien, Energiespeicherung und effizientem Energieverbrauch basiert.

Die Umweltgruppen nutzten das Treffen, um auf aktuelle Herausforderungen hinzuweisen. Shieh Jyh-Cherng (謝志誠), Vorsitzender der Taiwan Environmental Protection Union (台灣環境保護聯盟), kritisierte Pläne zur Verlängerung der Laufzeit des Kernkraftwerks Nummer 3 und forderte die Regierung auf, eine klare Haltung gegen solche Gesetzesänderungen einzunehmen. Wang Hsing-chih (王醒之), Vorsitzender der Wild at Heart Legal Defense Association (台灣蠻野心足生態協會), warnte vor Sicherheitsrisiken durch das geplante Flüssigerdgasterminal in Keelung, das in der Nähe eines Militärhafens liegt und ein potenzielles Ziel für Angriffe darstellen könnte. Weitere Themen waren die umweltfreundliche Platzierung von Wind- und Solaranlagen, die Verhinderung illegaler Müllentsorgung und die Einführung einer CO2-Steuer.

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