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Taiwan verstärkt Kampf gegen Umweltkriminalität

  • 30-04-2025
Taiwan verstärkt Kampf gegen Umweltkriminalität
Das Umweltministerium hat heute gemeinsam mit dem Justiz- und Innenministerium die Ergebnisse einer landesweiten Aktion gegen illegale Abfallentsorgung präsentiert. (Foto: 劉品希)

Taipei, 30. April - Das Umweltministerium hat heute gemeinsam mit dem Justiz- und Innenministerium die Ergebnisse einer landesweiten Aktion gegen illegale Abfallentsorgung präsentiert. Seit Januar wurden 71 Fälle aufgedeckt, 369 Personen festgenommen und Vermögenswerte im Wert von über 5 Milliarden Taiwan-Dollar (etwa 1,37 Milliarden Euro) beschlagnahmt. Die Behörden arbeiten seit 2011 in einem Netzwerk aus Umweltinspektoren, Polizei und Justiz zusammen, um grenzüberschreitende Umweltkriminalität zu bekämpfen.

Umweltminister Peng Chiming (彭啓明) kündigte an, dass die Regierung ein umfassendes Managementsystem für Bauabfälle einführen werde, um ein jahrzehntealtes Problem in Taiwan zu lösen. Innenministerin Liu Shyh-fang (劉世芳) erklärte, dass durch die Einführung eines GPS-gestützten Überwachungssystems die gesamte Abfallkette – von der Entstehung bis zur Entsorgung – besser kontrolliert werden könne. Ziel sei es, Umweltkriminalität langfristig einzudämmen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. 

Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) wies darauf hin, dass illegale Abfallentsorgung, wie das Vergraben von Bauabfällen oder das Exportieren von Plastikmüll in südostasiatische Länder, nicht nur die Umwelt schädigt, sondern auch Taiwans internationales Ansehen beeinträchtigt. Er forderte die Behörden auf, weiterhin hart gegen kriminelle Netzwerke vorzugehen und dabei innovative Technologien einzusetzen, um die Umweltbelastung zu minimieren.

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