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Lai garantiert stabile Stromversorgung bis 2032

  • 02-05-2025
Lai garantiert stabile Stromversorgung bis 2032
Präsident Lai verweist auf Berechnungen des Wirtschaftsministeriums. Auch bei konservativen Szenarien sei die Stromversorgung bis 2032 gesichert. (Foto: CNA)

Taipei – 2. Mai 2025. Taiwans Präsident Lai Ching-te (賴清德) hat sich am Donnerstag mit Industrievertretern im Industriepark von Neu-Taipeh getroffen und dabei versichert, dass die Stromversorgung des Landes bis zum Jahr 2032 gesichert sei – selbst unter steigender Nachfrage durch KI-Anwendungen und Rechenzentren. 

Die Energieversorgung gilt in Taiwan als besonders sensibel. Das Land verfügt kaum über eigene Ressourcen und ist stark von Energieimporten abhängig. Gleichzeitig wächst der Strombedarf – unter anderem durch den Ausbau digitaler Infrastruktur und dem steigenden Bedarf der Industrie. Der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie, die bislang einen erheblichen Anteil an der Stromproduktion hatte, verschärft die Debatte zusätzlich. 

Der Bürgermeister von Neu-Taipeh, Hou Yu-ih (侯友宜), forderte bei dem Treffen mehr Transparenz von der Zentralregierung. Unternehmen müssten schneller über wirtschaftspolitische Entwicklungen informiert werden, um rechtzeitig reagieren zu können. Besonders mit Blick auf die abnehmende Rolle der Atomkraft und den steigenden Stromverbrauch äußerte er Zweifel an der langfristigen Versorgungssicherheit.

Präsident Lai widersprach den Befürchtungen und verwies auf Berechnungen des Wirtschaftsministeriums. Auch bei konservativen Szenarien sei die Stromversorgung bis 2032 gesichert. Um diese Stabilität zu gewährleisten, investiere die Regierung verstärkt in erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie sowie in neue Technologien wie Geothermie und Wasserstoff.

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