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Tsai Ing-wen betont Einheit demokratischer Staaten beim Kopenhagener Demokratiegipfel

  • 14-05-2025
Tsai Ing-wen betont Einheit demokratischer Staaten beim Kopenhagener Demokratiegipfel
Die ehemalige Präsidentin Taiwans, Tsai Ing-wen (蔡英文), hielt gestern eine Rede beim “Copenhagen Democracy Summit” in Dänemark. (AFP)

Taipei, 14. Mai - Die ehemalige Präsidentin Taiwans, Tsai Ing-wen (蔡英文), hielt gestern eine Rede beim “Copenhagen Democracy Summit” in Dänemark. Sie betonte die Notwendigkeit, dass demokratische Staaten angesichts wachsender geopolitischer Instabilitäten und autoritärer Bedrohungen zusammenhalten. Tsai erklärte, dass Taiwan seine Resilienz durch den Ausbau asymmetrischer Verteidigungsfähigkeiten und strategischen Partnerschaften gestärkt habe, um seine Verantwortung in der internationalen Gemeinschaft wahrzunehmen.

Tsai hob hervor, dass die Weltordnung in dem sogenannten “Superwahljahr” durch Handelskonflikte und Sicherheitsfragen zunehmend instabil werde. Demokratische Länder müssten klare Ziele und neue, innovative Strategien entwickeln, um ihre Werte und Sicherheit zu schützen. Sie betonte, dass Taiwan nicht nur ein verlässlicher Partner sei, sondern auch durch seine Hightech-Industrie einen wichtigen Beitrag zur globalen Sicherheit und Stabilität leiste. Taiwan setze dabei auf wirtschaftliche Diversifizierung und strategische Partnerschaften, um eine widerstandsfähige und sichere Lieferkette zu schaffen.

Abschließend rief Tsai dazu auf, Demokratie und Resilienz als Grundlage für eine stabile und friedliche Zukunft zu betrachten. Sie erklärte, dass die Welt zwar von Unsicherheiten geprägt sei, aber demokratische Werte und die Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen, die Basis für eine bessere Zukunft bilden. Taiwan habe bewiesen, dass es möglich sei, autoritärem Druck standzuhalten, ohne die Prinzipien von Offenheit und Menschlichkeit aufzugeben. Auch wenn die Demokratie nicht perfekt sei, kann sie bestehen und sich den schwierigen Herausforderungen stellen.

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