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Bericht: China plant Vereinnahmung des Gelben Meeres als Binnenmeer

  • 02-06-2025
Bericht: China plant Vereinnahmung des Gelben Meeres als Binnenmeer
Schiffe der chinesischen Küstenwache sollen im Gelben Meer Routinepatrouillen durchführen (Foto: AFP)

Taipei – 2.6.2025 – China plant gemäß einem Bericht der taiwanischen Presseagentur CNA die Beschleunigung der Vereinnahmung des Gelben Meeres (Westmeeres) als Binnenmeer. China habe in letzter Zeit verstärkt Aktivitäten in der Zone vorläufiger Maßnahmen im Gelben Meer (Westmeer) zwischen China und der koreanischen Halbinsel unternommen.

Die Presseagentur berief sich dabei auf nicht namentlich genannte Offizielle aus dem Bereich der Nationalen Sicherheit Taiwans. Es hieß, gemäß vorliegenden Informationen habe die Zentrale Militärkommission der Kommunistischen Partei Chinas einen Plan zur "Beschleunigung der Vereinnahmung des Gelben Meeres als Binnenmeer" verabschiedet. Ziel sei es, durch den Bau von Strukturen und regelmäßige Patrouillen in diesem Gebiet die Mittellinie zwischen China und Korea aufzuheben. So soll das Gelbe Meer (Westmeer)  in die Verteidigungstiefe des Großraums der Hauptstadt eingebunden werden. Zugleich soll die Verteidigungstiefe Japans und Südkoreas verringert und durch eine dauerhafte Präsenz "Lawfare-Effekte" geschaffen werden.

Gemäß Südkorea hat China ohne Zustimmung in der "Zone vorläufiger Maßnahmen“ im Gelben Meer, das Südkorea als Westmeer bezeichnet, große Stahlkonstruktionen errichtet. Gemäß Peking diene diese als Aquakulturanlage. Die südkoreanische Seite äußerte jedoch Zweifel.

Gemäß südkoreanischen Medienberichten habe China auch drei weitere Bojen im Gelben Meer (Westmeer) installiert, wo sich die ausschließlichen Wirtschaftszonen überlappen. 
China habe seit 2018 zehn Beobachtungsbojen in der Nähe der Zone vorläufiger Maßnahmen (Provisional Measures Zone, PMZ) installiert. Eine davon befinde sich innerhalb der PMZ.

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