Taipei – 9.6.2025 – Gemäß Gesundheitsminister Chiu Tai-yuan (邱泰源) hat das Gesundheitsministerium bereits Maßnahmen zur Vermeidung von Engpässen bei der Notfallmedizin eingeleitet. So seien die Vergütungen im Bereich Notfallmedizin erhöht worden. Zudem sollen Probleme der Überlastung von Notaufnahmen durch interne Umstrukturierungen in Krankenhäusern und regionale Koordination gelöst werden.
Dem Verband für Notfallmedizin zufolge könnten in diesem Jahr 120 Ärzte und Ärztinnen für Notfallmedizin ihre Arbeitsplätze verlassen. Mehrere Abgeordnete der Oppositionspartei Kuomintang (KMT) äußerten heute im Gesundheitsausschuss im Parlament Sorge über die Situation in den Notaufnahmen.
Gesundheitsminister Chiu Tai-yuan sagte, manche Krankenhäuser seien mehr von Personalmangel in der Notfallmedizin betroffen als andere. Das Ministerium befinde sich derzeit in Beratungen und werde künftig die Personalbewegungen in der Akut- und Intensivmedizin genau verfolgen. Zudem würden die Zuschüsse erhöht und eine gestufte medizinische Versorgung weiterhin gefördert:
"Erstens, was die Notfallversorgung betrifft: In Anbetracht der Überlastungen während der Neujahrszeit haben wir nicht nur Maßnahmen ergriffen, um das Pflegepersonal besser zu unterstützen und zu motivieren, das gilt natürlich auch für die Ärzte, denn es handelt sich um eine Arbeit im Team. Auch für die Ärzte wurden die Vergütungen erhöht. Zweitens hoffen wir, gestufte medizinische Versorgung zu fördern."
Vor Beginn der Ausschusssitzung sagte Chiu zu Reportern, das Gesundheitsministerium habe drei Maßnahmen zur Entlastung der Notaufnahmen vorgeschlagen: eine bessere Verteilung der Krankenhausbetten durch die Krankenhäuser selbst, regionale Koordination zur effektiven Patientenverteilung sowie die Erhöhung der Notfallvergütungen. Diese werden ab dem Juni ausgezahlt.