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Hohe Haftstrafen für fehlgeschlagene Bombenattentate

  • 22-01-2014
  • Editor

Taipei – 22. Januar 2014 - Wegen zweier fehlgeschlagener Bombenattentate im April letzten Jahres ist der Anführer der Attentäter, ein Rechtsanwalt, zu einer Gefängnisstrafe von 22 Jahren verurteilt worden.

Sein Komplize, ein Taxifahrer, wurde ebenfalls der Mitschuld überführt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die beiden hatten in Taiwans Hochgeschwindigkeitsbahn und vor dem Büro eines Parlamentsabgeordneten, jeweils in Koffern versteckt, zwei selbstgebastelte Bomben platziert, die aber nicht funktionsfähig waren.

Die beiden wollten durch die Explosionen den lokalen Aktienmarkt zum Absturz bringen. Dafür hatte man kurz vor der Platzierung der Bomben an der Börse knapp eine halbe Million USD in Indexleerverkäufe investiert.


Die Attentäter flohen zwar sofort in die südchinesische Provinz Guangdong, wurden von dort aber von den lokalen Behörden dingfest gemacht und an Taiwan ausgeliefert.

Die Bombe vor dem Büro des Parlamentsabgeordneten war ein Racheakt des Rechtsanwaltes, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen Erpressung und illegaler Weitergabe von Informationen Anklage erhoben hatte. 

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