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DPP-Chef Su spricht vor EU-Parlamentariern

  • 23-01-2014
  • Editor

Taipei – 23.1.2014 – Der Vorsitzende der oppositionellen Demokratischen Fortschrittspartei (DPP), Su Tseng-chang, hat gestern auf einer Veranstanstaltung im Europäischen Parlament zur Chinapolitik seiner Partei gesprochen. Dabei ging er auf den Standpunkt seiner Partei zu den taiwanisch-chinesischen Beziehungen ein und sprach über Frieden in der Region Ostasien. Erst vor zwei Wochen hatte die DPP ihr Papier zur Chinapolitik für 2014 vorgelegt.

Vor zahlreichen EU-Parlamentariern betonte Su in seiner Ansprache, dass Taiwan seinen eigenen Präsidenten wähle und sein eigenes Parlament habe. Daher sei Taiwan de facto unabhängig, so DPP-Chef Su. Für seine Partei habe es derzeit Priorität, bei den kommenden lokalen Wahlen im November ein gutes Abschneiden zu erreichen. Über den möglichen DPP-Parteikandidaten für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 machte Su indes keine Angaben.

Als Leiter einer Parteidelegation hält sich Su Tseng-chang seit vergangenen Sonntag in Europa auf. Seit seinem Amtsantritt als DPP-Parteichef ist dies Sus erste Europareise überhaupt. Ziel des Aufenthaltes ist der Aufbau von Beziehungen mit europäischen Staaten. Am morgigen Freitag soll Su planmäßig in der Universität London eine Rede vor Studenten halten.

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