Taipei – 23.1.2014 – Präsident Ma Ying-jeou tritt am heutigen Donnerstag Abend eine diplomatische Auslandsreise an. Auf seiner neunten Auslandsreise seit seinem Amtsantritt 2008 besucht Ma die diplomatischen Verbündeten Sao Tome und Principe, Burkina Faso sowie Honduras. Zum Auftanken seiner Maschine wird er morgen laut Medienberichten einen Zwischenstopp in Frankfurt einlegen.
Zunächst macht Präsident Ma Station in Sao Tome und Principe, der einzige Verbündete Taiwans, den Ma als Präsident bisher noch nicht besucht hat. Im April 2012 war ein geplanter Besuch Mas in dem afrikanischen Inselstaat kurzfristig abgesagt worden. Vor Ort soll sich Ma unter anderem über die Unterstützung Taiwans bei der Malaria-Prävention informieren.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Burkina Faso wird Ma zum Abschluss seiner achtägigen Reise in Honduras erwartet. Dort wird er am 27. Januar der Amtseinführung des neugewählten Präsidenten Juan Orlando Hernandez beiwohnen. Nach einem Zwischenstopp in Los Angeles wird Taiwans Präsident am 30. Januar wieder in Taiwan zurückerwartet.
Wie Außenamtssprecherin Anna Kao betonte, würde mit der Auslandsreise von Präsident Ma keine Scheckbuchdiplomatie betrieben. Taiwans Beziehungen zu seinen diplomatischen Verbündeten seien eng und stabil, so Kao weiter. Medienvertreter hatten zuvor die Frage aufgeworfen, ob mit dem Besuch Mas eine finanzielle Unterstützung der Gastgeberländer verbunden sei.