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Präsident Ma: „Flexible Diplomatie“ fortführen

  • 24-01-2014
  • Editor

Taipei – 24.1.2014 – Präsident Ma Ying-jeou befindet sich auf dem Weg zur neunten Auslandsreise seit seinem Amtsantritt. Die Reise führt ihn in die Länder Sao Tome und Principe, Burkina Faso und Honduras. Um 23 Uhr taiwanischer Zeit soll er heute planmäßig in Sao Tome ankommen. Im Flugzeug sprach er heute vor Medienvertretern über Sinn und Zweck seiner diplomatischen Auslandsreisen.

„Diese Besuchsreisen treten wir nicht nur um der Reisen willen an, sondern um unsere Politik der flexiblen Diplomatie durchführen zu können, damit diese zur Normalisierung der außenpolitischen Arbeit beiträgt und auf Grundlage gegenseitigen Nutzens langfristige Beziehungen aufgebaut werden können.“

Im Zuge des Aufbaus dieser langfristigen Beziehungen sei es laut Präsident Ma von großer Bedeutung, dass Taiwan seinen Verbündeten Entwicklungshilfe leiste. Dadurch könne man nicht nur Respekt gewinnen. Es sei zudem eine würdevolle Art der Förderung.

Wie er weiter erklärte, bestünden die diplomatischen Beziehungen zu Sao Tome und Principe seit 16 Jahren. Vor Ort will er sich laut eigenen Angaben darüber informieren, in welchen Bereichen die gegenseitige Kooperation in Zukunft noch ausgebaut werden könne. Zu Burkina Faso gebe es bereits seit fast 20 Jahren diplomatische Verbindungen, die durch die kommende Gesprächsrunde im Juni weiter fortschreiten könnten.

Auch in Honduras, wo er am 27. Januar der Amtseinführung des neuen Präsidenten Hernandez beiwohnen wird, will er sich über die Ergebnisse von Kooperationsprojekten der letzten vier Jahre informieren. Nach einem Zwischenstopp in Los Angeles wird Taiwans Präsident am 30. Januar wieder in Taiwan zurückerwartet.

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