Taipei - 27. Januar 2014 - Präsident Ma Ying-jeou sagte heute, dass er ein Treffen mit Xi Jinping, dem Führer des Festlandes nicht ausschließe. Es müssten dafür jedoch zuerst schrittweise vorteilhafte Bedingungen geschaffen werden, um das bisher Erreichte nicht zu gefährden.
Präsident Ma machte seine Äußerungen auf einer Pressekonferenz während seiner Besuchsreise in Honduras.
Die Entwicklung der Beziehungen über die Taiwanstraße bezeichnete Präsident Ma als überwiegend positiv.
“Ich denke, dass in den letzten fünf Jahren der Entwicklung der Cross-Strait Beziehungen für Taiwan mehr Vorteilhaftes als Schlechtes geschaffen wurde. Ich denke, die Mehrzahl der Bevölkerung empfindet dies ähnlich. Wir wollen das Erreichte nicht durch eine schlechte Politik oder wegen sich verändernder Bedingungen verlieren. Dies ist ein wichtiger Bestandteil unserer zukünftigen Politik in der Taiwanstraße. Wir können nicht die Zukunft vorraussagen, doch werden wir alles versuchen, die Bedingungen dafür zu schaffen und hoffen, dass diese Bedingungen sich so schnell wie möglich ergeben.“
Zu dem nach dem Frühlingsfest stattfindenden Treffen zwischen Wang Yu-chi , dem Leiter von Taiwans Festlandausschuss (MAC) und dessen festlandchinesischem Gesprächspartner Zhang Zhijun, Direktor der Behörde für Taiwanangelegenheiten, sagte Präsident Ma, dass deren Treffen ein weiterer wichtiger Schritt bei der Verbesserungen der Cross-Strait-Beziehungen im Ganzen sei.
Bei deren Zusammentreffen soll nicht die Frage eines möglichen „Ma-Xi“ Treffens angeschnitten werden. Wie Präsident Ma sagte, hätte Wang Yu-chi in dieser Richtung bei seinem Treffen auch keinerlei Aufgaben zu erfüllen.