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Wahl zum DPP-Parteivorsitzenden: Alte Riege zieht sich zurück

  • 14-04-2014
  • Editor
Wahl zum DPP-Parteivorsitzenden: Alte Riege zieht sich zurück
DPP-Parteiführung sucht neuen Vorsitzenden

Taipei - 14. April 2014 -

Zur Neuwahl des Parteivorsitzenden der oppositionellen Demokratischen Fortschrittspartei DPP wollen weder der jetzige Vorsitzende Su Tseng-chang noch der ehemalige Parteivorsitzende Frank Hsieh für den Parteivorsitz kandidieren.

Die Registrierung für den am 25. Mai neu zubestimmenden Parteivorsitz begann am heutigen Montag. Su sagte, dass er auf eine Wiederwahl verzichte, um zu vermeiden, dass die Partei dadurch bei der Kommunal- und Städtewahl im November „Schaden“ annehmen könne.

Su sagte, er wolle den wachsenden Zuspruch der DPP nicht durch interne Dispute gefährden, zwar hätte man gegenüber der Regierungspartei KMT aufgeholt, doch konnte man nicht die Erwartungen der Leute nach einer selbstlosen und geeinten Partei, die deren Rechte verteidige, erfüllen.

Damit könnte der Weg für die jüngere, 57-jährige  Tsai Ying-wen frei geworden sein, die bei der letzten Präsidentschaftswahl Präsident Ma Ying-jeou unterlag.

Hsieh sagte heute in seiner Stellungnahme zu dem Rückzug von der Kandidatur für den Parteivorsitz, dass die Partei den Enthusiasmus ihrer Unterstützer sammeln und das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen müsse. Es sei wichtig, gemeinsam aufzutreten und den Dialog und Verhandlungen zu verbessern, um von der Bevölkerung als Regierung angesehen werden zu können.

Der momentane Parteivorsitzende, der 66-jährige Su Tseng-chang, machte keine Angaben zu seinen Ambitionen bei der im Jahr 2016 stattfindenden Präsidentschaftswahl.






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