Taipei – 14. April 2014 - Minister Wang Yu-chi , Leiter von Taiwans Festlandausschuss, sagte am Montag, dass die Verhandlungen über ein Warenabkommen mit China länger dauern dürften als der Abschluss des Dienstleistungshandelsabkommens.
Minister Wang reagierte damit auf Vorschläge, erst das Warenabkommen und dann das Dienstleistungsabkommen abzuschließen. Wirtschaftsexperten wiesen darauf hin, dass das Warenabkommen wirtschaftlich von größerem Nutzen für Taiwan sei.
MAC-Minister Wang sagte, dass die Regierung die beiden Abkommen gleichzeitig verhandelt habe, doch wegen der großen Zahl an Produkten und Zöllen würde der Verhandlungsprozess für das Warenabkommen realtiv lange dauern.
Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, werden Südkorea und China im Mai ihre 11. Verhandlungsrunde für ein Freihandelsabkommen aufnehmen. Für Ende des Jahres wird mit einem Abschluss des Abkommens gerechnet.
Taiwan laufe dann Gefahr, einen Teil seiner Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen. 70% der Exporte Taiwans decken sich mit denen von Südkoreas. Zollnachteile von 5% würden die Gewinne reduzieren und letztlich die Produktion beeinträchtigen.