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Ma beteuert Souveränität Taiwans über Diaoyutai-Inseln

  • 17-04-2014
  • Editor
Ma beteuert Souveränität Taiwans über Diaoyutai-Inseln
Ma heute am Rednerpult

Taipei – 17.4.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat heute wiederholt beteuert, dass die Diaoyutai-Inseln im Ostchinesischen Meer zu Taiwan gehören. Er machte seine Angaben auf einer Konferenz, die den Konflikt um die umstrittene Inselgruppe behandelte. Die Konferenz wurde organisiert von Taiwans Nationaler Akademie der Wissenschaften, Academia Sinica.

Die Kontroverse um die Diaoyutai-Inseln gefährde laut Ma auch heute noch den Frieden in der Region, sein Standpunkt in der Sache habe sich jedoch nie verändert: „Angefangen in meiner Jugend, als ich mich leidenschaftlich in der Diaoyutai-Bewegung engagiert habe, über meine Zeit als Forscher zum internationalen Recht, bis heute, da ich als Präsident der Republik China über die Kontroverse um die Diaoyutai-Inseln zu ihnen spreche, ist meine Entschlossenheit und mein Wille, die Souveränität des Landes zu verteidigen, in diesen 40 Jahren nie ins Wanken geraten.“

In seiner Ansprache im Rahmen der Konferenz erklärte Taiwans Präsident die Entwicklung des Konflikts aus historischer und völkerrechtlicher Perspektive. Er betonte, dass die Diaoyutai-Inseln Hoheitsgebiet der Republik China (Taiwan) seien, und machte zugleich deutlich, dass die betreffenden Seiten in dem Konflikt auf friedliche Art zusammenarbeiten und Ressourcen in der Region gemeinsam erschließen sollten, um das Ostchinesische Meer zu einem Meer des Friedens und der Kooperation werden zu lassen.

Die Diaoyutai-Inseln, auf Japanisch Senkaku genannt, liegen rund 100 Seemeilen nordöstlich von Taiwan. Sie werden unter anderem von Taiwan, Japan und China beansprucht.

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