Taipei – 21. April 2014 - Der Leiter von Taiwans Nationaler Sicherheitsbehörde (NSB), Tsai De-sheng , stellte am heutigen Montag seinen Bericht zur Bewertung des Einflusses des Dienstleistungsabkommens mit China (CSSTA) für die nationale Sicherheit vor. Das Abkommen biete laut dem NSB-Chef Chancen und Risiken , die es zu kontrollieren gelte.
Für Taiwans langfristige Wirtschaftsentwicklung sei die Öffnung des Landes notwendig, doch angesichts der speziellen Natur der Beziehungen in der Taiwanstraße bedarf es eines Sicherheitsmechanismus.
„Das CSSTA bietet Chancen und Risiken. Dazu muss erst die Risikobewertung auf den besten Stand gebracht werden, danach eine strenge Kontrollplanung erfolgen, die “Risikominimierung und Nutzenmaximierung” anstrebt, danach werden wir zu einer schrittweisen Öffnung in der Lage sein, die uns Wirtschaftsentwicklung erlaubt und unsere nationale Sicherheit bewahrt.“
Das NSB habe bereits die 64 für Festlandchina im Rahmen des CSSTA zu öffnenden Geschäftsfelder auf sicherheitsrelevante Themen untersucht. Seit dem 11. April arbeite man zudem mit der Investitionskommission bei der Überprüfung von Investitionsprojekten aus dem Ausland und aus China zusammen.