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H7N9-Fälle in China auf über 300 gestiegen

  • 06-02-2014
  • Editor

Taipei – 6.2.2014 – Die Zahl der H7N9-Infektionsfälle hat sich auf dem chinesischen Festland seit März letzten Jahres auf nunmehr 307 erhöht. Gestern seien von chinesischen Gesundheitsbehörden insgesamt elf neue Fälle gemeldet worden, verteilt auf die Provinzen Zhejiang, Guangdong, Fujian und Guangxi. Diese Angaben machte Taiwans Krankheitskontrollamt am heutigen Donnerstag.

Laut Chou Jih-hao, dem Vizedirektor des Krankheitskontrollamts, habe sich das Virus auch in den neu gemeldeten Fällen stets im direkten Kontakt mit Vögeln auf den Menschen übertragen. Fälle durch Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch seien auch weiterhin keine registriert worden. Wie Chou weiter bekannt gab, seien von den 307 infizierten Patienten 69 gestorben, die sich auf zehn Provinzen und Regionen in China verteilten. Darunter befänden sich auch die nahe an der taiwanischen Insel Kinmen gelegene chinesische Provinz Fujian sowie die Stadt Quanzhou.

Aufgrund der neuen Welle von H7N9-Infektionsfällen wies das Krankheitskontrollamt die Bevölkerung darauf hin, bei Reisen nach China auf ihre Hygiene zu achten. Um Infektionen mit dem aggressiven Virus vorzubeugen, sollte man den direkten Kontakt mit Vögeln vermeiden und vor Ort keine rohen Geflügel- oder Eierspeisen zu sich nehmen. 

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