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Deutsche Experten und Gelehrte sprachen über Taiwans Demokratisierung

  • 30-04-2014
  • Editor


Taipei – 30. April 2014 - Taiwans Repräsentanzbüro in Berlin lud am Dienstagabend zu einer akademischen Konferenz über die Situation in Ostasien, die Entwicklung der Cross-Strait-Beziehungen und der Demokratisierung in Taiwan.
Anwesend waren Sven Bernhard Gareis von Europäischen George C. Marshall Zentrum für Sicherheit, ferner Ulrich Dressen, der frühere Leiter des deutschen Repräsentanzbüros in Taiwan und Bjoern Rosen, Reporter des Berliner Tagesspiegels.
Dr. Gareis, der früher eine Gastprofessur an der Tamkang Universität in Taipei inne hatte, brachte gegenüber der Nachrichtenagentur CNA im Anschluss an die Veranstaltung seine Einschätzung der Beziehungen über die Taiwanstraße zum Ausdruck.
Er glaubt, das Taiwan und China eine feste Grundlage des gegenseitigen Austausches gelegt haben, sich gegenseitig respektierten und keine der beiden Seiten die „rote Linie“ überschreiten werde. Angesichts der starken wirtschaftlichen Macht Chinas und dem wachsenden Zweifel unter Studenten und Arbeitern, sollte Taiwans Regierung zur weiteren Vertrauensbildung transparenter vorgehen. Er empfahl, bei der Gestaltung der Beziehungen zum Festland stärker auf die Meinungen der Bevölkerung zu hören.

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