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NSB: Attacke auf Atomanlage durch China unwahrscheinlich

  • 05-05-2014
  • Editor
NSB: Attacke auf Atomanlage durch China unwahrscheinlich
NSB-Chef Tsai De-sheng (CNA: 5.5.14)


Taipei – 5. Mai. 2014 - Ein Atomunglück in einem Nachbarland würde auch für Taiwan eine Bedrohung darstellen, sagte der Generaldirektor der Nationalen Sicherheitsbehörde (NSB), Tsai De-sheng, am Montag vor dem Parlament.


Atomkraft sei für China eine wichtige Energiequelle, Taiwan daher ebenfalls der Bedrohung durch Atomkraftanlagen in Asien und China ausgesetzt sei. Taiwans Wartung bei der Sicherheit von Atomanlagen sei aber besser als in Japan.


“Keine Atomkraftwerke zu haben ist nicht gleichbedeutend mit einer fehlenden Bedrohung durch Atomanlagen. Das nächste liegt nur 126 km entfernt. Tatsächlich braucht nur in China oder in anliegenden Ländern Asiens eine nukleare Bedrohung entstehen, wird dies auch Taiwan betreffen. Letzte Woche war ein japanische Gruppe für Atomsicherheit im Land und besichtigten eines unserer AKWs. Nach dem Besuch sagten sie , dass unsere Vorsichtsmaßnahmen noch besser als die in Japan seien,“ sagte der MAC-Vorsitzende.


Einen möglichen Angriff Chinas auf Taiwans Atomanlagen hielt er für unwahrscheinlich, da sich China damit auch selber schaden könnte.  


Tsai De-sheng gab am Montag aus Gesundheitsgründen gleichzeitig seinen Rücktritt bekannt. Seinen Posten wird der bisherige Vizeverteidigungsminister Lee Hsiang-chou übernehmen.

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