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Wirtschaftsminister: Langfristige Stilllegung des 4. AKWs nicht ökonomisch

  • 08-05-2014
  • Editor
Wirtschaftsminister: Langfristige Stilllegung des 4. AKWs nicht ökonomisch
Wirtschaftsminister Chang


Taipei – 7. Mai 2014 - Wirtschaftsminister Chang Chia-juch bezeichnete heute das langfristige „Einmotten“ des umstrittenen vierten Atomkraftwerkes als nicht kosteneffizient.


Chang machte seine Aussage im Parlament bei seinem Bericht über das Budget des Atomkraftwerkes. Er antwortete damit auf die Nachfrage eines Parlamentariers der Opposition, der wissen wollte, ob die jährlichen Kosten der Stilllegung von 50 Mio. EUR auch langfristig über 10 Jahre gelten würden. Wirtschaftsminister Chang sagte, die langfristige Stilllegung sei nicht ökonomisch, man sollte dies daher in einer Volksabstimmung entscheiden oder nach alternativen Energiequellen suchen, wenn über dass Schicksal des vierten Atomkraftwerkes in einem Referendum entschieden wurde.


„Falls wir von langfristiger Stilllegung sprechen, so halte ich sie nicht für ökonomisch verträglich. Was ist das Ziel der Einmottung? Wenn wir uns heute für ein Referendum über die Verwendung entscheiden, müssen wir zum es zumindest bis zur Vollendung des Referendums stilllegen. Doch erstens wissen wir nicht, wann das Referendum stattfindet und zweitens, sollte sich die Volksabstimmung in die Länge ziehen und in der Zwischenzeit eine andere Energieform gewählt, es andere gute Methoden geben, dann können wir auch überlegen, ob wir die Einmottung stoppen.“


Zu Fragen der Öffentlichkeit über die Behandlung von nuklearen Abfällen sagte Wirtschaftsminister Chang, dass man bis Ende des Jahres einen Entwurf zur Einrichtung einer Verwaltungsbehörde für diese Angelegenheiten fertigstellen wolle.

Bei der für Ende August angesetzten Landesenergiekonferenz habe auch die Öffentlichkeit die Möglichkeit, auf verschiedenen Plattformen ihre Fragen zu diskutieren.

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