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Weiter Suche nach geeignetem Atommüll-Endlager

  • 08-05-2014
  • Editor
Weiter Suche nach geeignetem Atommüll-Endlager
Anti-AKW-Demo im April

Taipei – 8.5.2014 – Der Wirtschaftsausschuss im Parlament hat heute Wirtschaftsminister Chang Chia-juch sowie Chu Wen-chen zu Gesprächen geladen, den Generaldirektor des staatlichen AKW-Betreibers Taipower. Bei den Gesprächen ging es vor allem um die Frage der Lagerung von radioaktivem Abfall.

Wie Chu Wen-chen zunächst erklärte, seien die Abklingbecken des ersten Atomkraftwerks schon bald voll, und auch die Abklingbecken des zweiten AKWs hätten nur noch genügend Raum, um Brennstäbe bis Ende 2016 zu lagern. Daher bestünde die Gefahr, dass man das erste AKW schon im nächsten Jahr, und nicht wie geplant 2018, außer Betrieb setzen müsse.

Auf die Frage eines KMT-Parlamentariers, wie man das Problem des radioaktiven Abfalls zu lösen gedenke, machte Wirtschaftsminister Chang Chia-juch deutlich, dass man sich weiter darum bemühe, im Ausland ein geeignetes Endlager zu finden. So würde Atommüll aus Japan zum Beispiel nach Frankreich gebracht. Auf der Suche nach einem Endlager für Atommüll aus Taiwan sei man unter anderem mit Nordkorea und Russland in Kontakt getreten. Jedoch sei in den Gesprächen noch keine Einigung erzielt worden, so Wirtschaftsminister Chang.

Vize-Wirtschaftsminister Woody Duh hatte zudem Anfang März verkündet, dass man auch mit der chinesischen Provinz Gansu in Kontakt stehe, die als Endlager für taiwanischen Atommüll in Frage kommen könnte.

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