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Gespräche zu Warenabkommen mit China verschoben

  • 08-05-2014
  • Editor
Gespräche zu Warenabkommen mit China verschoben
MAC-Chef Wang

Taipei – 8.5.2014 – Die Verhandlungen zwischen Taiwan und China über ein gemeinsames Warenabkommen seien verschoben jedoch nicht eingestellt worden. Diese Angaben machte Wang Yu-chi, der Leiter von Taiwans Kommission für Festlandsangelegenheiten (MAC), am heutigen Donnerstag. Gestern hatte Chinas Taiwanbüro verkündet, dass die ursprünglich für Ende April geplante Gesprächsrunde abgesagt worden sei.

Zuvor war bereits spekuliert worden, dass hinsichtlich des Warenabkommens zwischen beiden Seiten keine weiteren Fortschritte erzielt werden könnten, solange das umstrittene bilaterale Dienstleistungsabkommen nicht von Taiwans Parlament ratifiziert worden sei. Gegen das Abkommen hatte es zuletzt massive Proteste gegeben, wobei Demonstranten auch Taiwans Parlament über drei Wochen lang besetzt hatten.

Wie MAC-Chef Wang Yu-chi heute erklärte, stünden Vertreter beider Länder hinsichtlich des geplanten Warenabkommens auch weiterhin in Kontakt, müssten für die offiziellen Verhandlungsgespräche zunächst jedoch einen geeigneten Termin in der Zukunft finden.

Laut Wirtschaftsminister Chang Chia-juch gebe es zwischen beiden Seiten bezüglich des Warenabkommens noch einige Differenzen. Es sei daher nicht ungewöhnlich, dass die Verhandlungsgespräche nun aus Zeitmangel erst einmal verschoben worden seien. Auf die Frage, ob die derzeitigen Probleme mit den Taiwanstraßen-Abkommen auch ein mögliches Treffen zwischen Taiwans Präsident Ma Ying-jeou und Chinas Staatschef Xi Jinping verhindern könnten, erklärte jedoch MAC-Leiter Wang Yu-chi, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun habe.

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