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Wirtschaftsministerium fordert Kompensation für betroffene Geschäftsleute in Vietnam

  • 15-05-2014
  • Editor


Taipei – 14. Mai 2014 - Taiwans Wirtschaftsministerium kündigte nach den Zwischenfällen in Vietnam Kompensationsforderungen für geschädigte Geschäftsleute auf Grundlage des zwischen Taiwan und Vietnam im Jahr 1993 geschlossenen Investitionsschutzabkommens an.

Taiwan ist mit über 2300 Investitionsprojekten und einem Investitionsvolumen von 27,3 Mrd. USD in Vietnam engagiert und nach Japan, Südkorea und Singapur der viertgrößte ausländische Investor in Vietnam. Taiwanische Unternehmen konzentrieren sind stärker im Süden angesiedelt.

Da die vietnamesische Bevölkerung nicht zwischen Festlandchinesen und Taiwanern unterscheiden könne, geht das Wirtschaftsministerium davon aus, dass Taiwans Geschäftsleute am schwersten betroffen sind.

Wie ein Mitarbeiter der taiwanischen Investitionsbehörde sagte, seien mehr als 100 Produktionsstätten von Taiwanern betroffen, 11 von ihnen wurden in Brand gesetzt. Da momentan an keine Rückkehr zu den Fabriken gedacht werden kann, sei es schwierig, dass wahre Ausmaß der Schadenshöhe zu beziffern.

Taiwans Behörden forderten von der Regierung Vietnams die Einhaltung der im Investitionsschutzabkommen festgelegten Vorzugsbehandlung für ausländische Unternehmen, die bei Naturkatastrophen oder Aufständen gelte.

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