Taipei – 11.2.2014 - Das Bildungsministerium hat Änderungen der Richtlinien für Lehrpläne und Lehrbücher für Geschichte an Oberschulen veröffentlicht.
Dies schließt einige Begriffsänderungen ein, wie "Ureinwohner" in "Ureinwohner-Völker", "China in Festlandchina", "Zeit der japanischen Regierung" in "Zeit der japanischen Kolonialregierung". Bei Zwangsprostituierten im japanischen Heer während des zweiten Weltkriegs wird dem Begriff "Trostfrauen" noch "gezwungene" hinzugefügt.
Gemäß dem Generalsekretär des Bildungsministeriums, Wang Jough-tai, legen die Änderungen auch einen größeren Schwerpunkt auf Taiwan.
Über die Richtlinien zum Volksaufstand vom 28. Februar 1947, dem so genannten "228 Zwischenfall", und die Folgezeit des weißen Terrors sagte Wang: "Vorher war der weiße Terror erklärt, dann folgten Beispiele. Jetzt wird es unter "Machtmissbrauch der Regierung" behandelt, danach werden Beispiele angeführt, wie zum Beispiel Abhören und so weiter. Es ist nun weiter gefasst, progressiver, und kann der Zeit angepasst werden."
Die Oppositionspartei DPP hat Teile der Änderungen kritisiert, darunter die Änderung von "China" in "Festlandchina".