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Arbeitsministerium: Kein Beleg für niedrigere Löhne durch ausländische Billigarbeitskräfte

  • 19-05-2014
  • Editor
Arbeitsministerium: Kein Beleg für niedrigere Löhne durch ausländische Billigarbeitskräfte
Arbeitsminister Pan Shiwei


Taipei – 19. Mai 2014 - Es gäbe keinen Beweis, der einen Zusammenhang zwischen niedrigerem Gehaltsniveau und der Anstellung von ausländischen Niedriglöhnern anzeige, sagte Arbeitsminister Pan Shi-wei bei einer parlamentarischen Anhörung.

Um auf diesen Standpunkt ernsthaft einzugehen, bedürfte es einer sorgfältigeren Analyse und eindeutigeren Beweisen, sagte Minister Pan.


“Dies ist ein markoökonomisches Problem , welches weiterer Studien bedarf , erst dann kann man diesen Zusammenhang nachweisen. Ich denke , dies ist nicht so einfach. Wenn auf dem Arbeitsmarkt die Beschäftigungmöglichkeiten steigen, so bedeutet dies, dass die Wirtschaftsaktivität zunimmt und Arbeitskräfte benötigt werden. Dies schlägt sich auch in bestimmten Maße auf die Anstellung ausländischer Arbeitskräfte nieder. Dieser Effekt betrifft also beide Seiten, zum besseren Verständnis bedarf es einer tiefergehenden Analyse, ich wage da nicht zu leichtfertig etwas zu äußern.”


Er trat damit Medienberichten entgegen, die Taiwans stagnierende Löhne mit der Anstellung von ausländischen Hilfskräften in der Produktion in Zusammenhang brachten.

Die Behörde für die Entwicklung der Arbeitskräfte wies auf die seit 2005 geltenden geänderten Anstellungskriterien von ausländischen Arbeitnehmern hin. Legte man früher ein Kontingent fest, gäbe es seit 2005 ein Verhältnissystem. Steige die Zahl der ausländischen Kräfte, stiege auch die Anzahl einheimischer Beschäftigter.

Die Apple Daily berichtete von einer erstmals 500.000 Personen überschreitenden Zahl ausländischer Arbeitskräfte, die in den letzten drei Jahren um 100.000 gestiegen war.  Teilweise beruht der Anstieg auf Liberalisierungsmaßnahmen bei der Anstellung von Arbeitern für schmutzige, gefährliche und anstrengende Tätigkeiten .

Laut Arbeitnehmervertretern hätten damit die Arbeitgeber die Möglichkeit, die Löhne im gesamten Beschäftigungsbereich zu drücken.



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