Taipei – 21. Mai 2014 - Bei einer Messerattacke in der Taipeier Metro gab es am Mittwoch Nachmittag vier Tote und 21 Verletzte, einige davon schwer verletzt.
Ein mit einem 30 cm langen Obstmesser bewaffneter 20-jähriger Student aus Taichung schlug in der vom Longshan-Tempel Richtung Süden fahrenden Metro mit dem Messer wahllos auf die umstehenden Passagiere ein.
Festgenommen wurde er von Sicherheitskräften später auf der nächsten Bahnstation, wo er bis zu seiner Festnahme weitere Fahrgäste bedrohte und in Angst und Schrecken versetzte.
Bei seiner Festnahme soll er keinerlei Reue ausgedrückt haben. Wie ein Offizieller der Taipeier Stadtpolizei sagte, hätte er der Polizei gesagt, dass er schon seit seiner Grundschulzeit davon geträumt habe „ etwas Großes, wie Menschen in einer Metro umzubringen“, geträumt habe.
Taipeis Bürgermeister Hau Lung-bin ließ sofort nach dem Bekanntwerden die Polizeipräsenz in der Metro erhöhen und forderte von der Landespolizei eine Verstärkung. Präsident Ma Ying-jeou und Premierminister Jiang Yihua zeigten sich von der Bluttat geschockt.
Von den Attackierten waren neun Männer und 16 Frauen.