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Tat des Amokläufers in U-Bahn war wohl geplant

  • 22-05-2014
  • Editor
Tat des Amokläufers in U-Bahn war wohl geplant
Erhöhte Wachsamkeit auch an Flughäfen

Taipei – 22.5.2014 – Der 21-jährige Student, der gestern in Taiwans Hauptstadt ein Blutbad angerichtet hatte, befindet sich in Polizeigewahrsam. Bewaffnet mit zwei Messern hatte der Täter am Mittwoch Nachmittag in der Taipeier U-Bahn wahllos auf Menschen eingestochen. Dabei wurden nach bisherigen Kenntnissen vier Menschen getötet und mehr als 20 zum Teil schwer verletzt.

Im Anschluss an die Tat soll der Amokläufer im Verhör ausgesagt haben, dass er eine ähnliche Tat schon seit Langem geplant habe. Laut Medienberichten habe er vor einigen Wochen im Internet damit geprahlt „etwas Großes“ vorzuhaben. Daraufhin habe es mit Verantwortlichen seiner Universität ein Gespräch gegeben, nach diesem er jedoch nicht als direkte Gefahr angesehen worden sei. Von seinen Eltern sei er zudem als Einzelgänger bezeichnet worden, der gerne Ballerspiele gespielt habe.

Unterdessen sind die Sicherheitsvorkehrungen im Taipeier U-Bahn-System erhöht worden, das allgemein als eines der sichersten in Asien gilt. So seien heute innerhalb der U-Bahn 80 Polizeileute mehr im Einsatz. Und auch an besonders stark frequentierten Haltestellen, als auch an Flughäfen und Bahnhöfen sei die Polizeipräsenz erhöht worden, so Lin Kuo-tung von der Nationalen Polizeibehörde.

Wie Lin weiter erklärte, sei die Wachsamkeit der Polizei auch an anderen Plätzen mit großen Menschenansammlungen erhöht worden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindern zu können.

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