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Taiwan und Vietnam wollen gemeinsame Konsultationsgruppe gründen

  • 24-05-2014
  • Editor
Taiwan und Vietnam wollen gemeinsame Konsultationsgruppe gründen
Vizeminister Shen

Taipeh – 24. Mai 2014. Nach den Unruhen in Vietnam, bei denen Fabriken von taiwanischen Geschäftsleuten beschädigt worden waren, wollen Taiwan und Vietnam eine gemeinsame Konsultationsgruppe gründen. Das gab das Wirtschaftsministerium heute bekannt. Die Leiter der Investitionsabteilungen von beiden Seiten werden die jeweilige Vermittlerroller übernehmen. Außerdem sollen sie mögliche Probleme von Geschäftsleuten in Vietnam untersuchen und die Gründung einer Kommission für Kompensationszahlungen beaufsichtigen.

Vizewirtschaftsminister Shen Jong-chin, der derzeit eine Regierungsdelegation nach Vietnam anführt, war am 23. Mai mit dem Leiter der vietnamesischen Investitionsabteilung zusammengetroffen. Bei den Gesprächen habe Shen laut Wirtschaftsministerium gefordert, dass Vietnam auf Grundlage eines Investitionsschutzabkommens aus dem Jahr 1993 auf faire und offene Weise Kompensationsleistungen erbringt, um die taiwanischen Geschäftsleute zu entschädigen. Außerdem habe er die vietnamesische Seite dazu aufgerufen, für den Schutz der Taiwaner und ihres Besitzes zu sorgen.

Bei anti-chinesischen Protesten waren diesen Monat über 200 taiwanische Fabriken in Südvietnam beschädigt oder zerstört worden.

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