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Präsident Ma verlangt mehr Sicherheit nach Metro-Messerangriff

  • 24-05-2014
  • Editor
Präsident Ma verlangt mehr Sicherheit nach Metro-Messerangriff
Präsident Ma

Taipeh – 24. Mai 2014. Präsident Ma Ying-jeou hat das Kabinett am Freitag dazu angewiesen, die Polizeipräsenz in Taiwans öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhöhen. Gleichzeitig rief er die Bevölkerung dazu auf, den blutigen Messerangriff in einem Zug der Taipeher Metro nicht hochzuspielen.

In seiner ersten Stellungnahme seit dem Angriff, bei dem diese Woche vier Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden waren, sagte Ma, dass der Vorfall den Mangel an Polizeipersonal in den Metrostationen deutlich gemacht habe. Darum habe er das Kabinett dazu angewiesen, die Polizeikräfte in Flug- und Seehäfen, Bussen, in der U-Bahn sowie in Zügen und Schnellzügen zu erhöhen. Außerdem werde die Regierung ihre Polizeieinsätze und ihre Mechanismen überprüfen, um solche Vorfälle zu überwachen und zu melden, so Ma weiter.

Der Präsident sagte, man sei schockiert über den Vorfall und könne nicht glauben, dass sich eine so furchtbare Tragödie in Taiwan ereignet habe. Ma sagte jedoch auch: „Wir müssen daran glauben, dass Taiwan stolz auf die Aufrichtigkeit und Freundlichkeit seiner Menschen bei solchen tragischen Ereignissen sein kann. Das ist Taiwans wertvollstes Gut. Wir müssen uns gegenseitig helfen und aufeinander acht geben. Denn das ist das wahre Taiwan.“

Gleichzeitig rief er die Menschen zur Zurückhaltung bei der Verbreitung von grafischen Materialien zu dem Vorfall auf. „Wir müssen den Umlauf von Bildern oder Videos zu der Tat verhindern und so dabei mithelfen, die Furcht der Öffentlichkeit zu mindern und die Wahrscheinlichkeit von Nachahmern zu verringern.“ Die Tragödie sei ein Akt der Gewalt und keine Heldentat gewesen, darum solle man sie nicht hochspielen, so der Präsident.

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