Taipei – 26. Mai 2014 - Präsident Ma wiederholte gegenüber leitenden Vertretern von Taiwans Handelskammer die Bedeutung des Dienstleistungshandelsabkommens mit dem Festland für die zukünftige Entwicklung Taiwans. Gleichzeitig hoffe er, dass nach der Wahl des neuen Vorsitzenden der Oppositionspartei DPP sich Regierung und Opposition über wichtige Fragen der Wirtschaftspolitik austauschen und zu einem Konsens finden können .
Taiwans Präsident sieht Taiwan vor ernsthaften Herausforderungen stehen. Das Serviceabkommen sei zwar vom Umfang nicht groß, sagte er, doch öffne es Taiwans Dienstleistungssektor den Eintritt in den chinesischen Markt und helfe Taiwan beim Abschluß von jeglichen wirtschaftlichen Kooperationsabkommen mit anderen Ländern und hat symbolische Bedeutung.
Taiwan und Festlandchina liegen dicht beieinander, dies sei nicht zu ändern und auch ein Negieren des Festlandes ändere nichts an der Situation, sagte Präsident Ma.
Das Hauptproblem bei der Verabschiedung des Dienstleistungsabkommens sieht er in der Ablehnung des Abkommens durch das Parlament, er hoffe daher auf bessere Zusammenarbeit zwischen Regierung und Opposition.
„Die DPP hat gerade am Sonntag einen neuen Vorsitzenden gewählt. Wir hoffen, dass das Regierungs- und Oppositionslager in der Lage sein werden, einen Konsens zu den für Taiwan wichtigen wirtschaftspolitischen Fragen finden zu können. Das Dienstleistungsabkommen ist kein Abkommen der KMT sondern es ist für Taiwan.“