Taipei – 27.5.2014: Der frühere DPP-Vorsitzende Shih Ming-teh hat einen „Großer China Rahmen“ vorgeschlagen. Taiwan und China sollten einstweilen eine „begrenzte internationale legale Einheit“ bilden, um Angelegenheiten beide Seiten der Taiwanstraße betreffend zu handhaben, so der frühere Vorsitzende der Oppositionspartei DPP Shih Ming-teh. Shih Ming-teh machte diese Angaben heute in einer Pressekonferenz nach mehrmonatigen Diskussionen einer parteiübergreifenden Gruppe über die Beziehungen zwischen Taiwan und China.
Shi sagte, ein solcher "Großer China Rahmen" der Republik China und Volksrepublik China sollte das „Ein China Prinzip“ ablösen. Das "Ein China Prinzip" könne den Status Quo zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße nicht widerspiegeln. Auch sähen manche das "Ein China Prinzip" als stellvertretend für die Volksrepublik China, so Shih.
Shih Ming-de sagte zu diesem Vorschlag: "Eine gemeinsame begrenzte Internationale legale Einheit zur Konsensbildung für die Handhabung von Angelegenheiten beider Seiten der Taiwanstraße betreffend bilden, als Übergangslösung in der gegenwärtigen Phase beider Seiten der Taiwanstraße.“
Shih sagte, beide Seiten sollten ihre Feindseligkeiten beenden, der Möglichkeit militärische Gewalt anzuwenden, entsagen und keine für die andere Seite ungünstigen Militärabkommen mit anderen Ländern schließen.
Shih fügte hinzu, dass Taiwan und China gleichermaßen das Recht haben sollten, in den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen vertreten zu sein und mit anderen Ländern normale Beziehungen aufzunehmen.
Präsidialamtssprecher Yin Wei sagte als Reaktion darauf, Präsident Ma Ying-jeou verfolge auf der Grundlage des Konsens von 1992, "Ein China, verschiedene Interpretationen“ die Politik „keine Vereinigung, keine Unabhängigkeit, keine Gewalt“ um den Status Quo aufrechtzuerhalten und den Frieden in der Taiwanstraße zu bewahren.