Taipei – 20.2.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat Taiwans Beziehungen zu China und zu den USA am heutigen Donnerstag lobend herausgestellt. Er machte seine Angaben bei einem Treffen mit Edward Royce, der innerhalb des US-Repräsentantenhauses einem Unterausschuss im Bereich internationale Beziehungen vorsitzt.
Das kürzliche Treffen von Wang Yu-chi, dem Leiter von Taiwans Kommission für Festlandsangelegenheiten, mit dem Direktor von Chinas Büro für Taiwan-Angelegenheiten, Zhang Zhijun, nannte er einen historischen Meilenstein in den Beziehungen beider Länder. Bezüglich der konkreten Ergebnisse der Gespräche sagte Präsident Ma weiter:
„Neben dem symbolischen Charakter haben sie auch einige Übereinkommen erzielt, darunter die Einrichtung eines Kommunikationsmechanismus und die Bereitstellung einer Krankenversicherung für taiwanische Studenten in Festlandchina. Und auch in der Frage gegenseitiger Besuche von Bürgern beider Seiten, bei der seit langer Zeit keine Einigung erzielt werden konnte, sollte schon bald ein Lösungsplan vorgelegt werden. Im Allgemeinen war das Treffen für die Stabilität der Beziehungen und vor allem für nachhaltigen Frieden also eine große Hilfe.“
Neben seinen Ansichten zu den taiwanisch-chinesischen Beziehungen kam Präsident Ma auch auf die Beziehungen Taiwans zu den USA zu sprechen. Auch bei diesen seien in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt worden, so Ma. Um der wirtschaftlichen Marginalisierung Taiwans entgegenzuwirken, hoffe man weiter auf den Abschluss eines Investitionsabkommens mit den USA.
Auch für den Beitritt in die Transpazifische Partnerschaft (TPP) und der umfassenden regionalen Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) hoffe man auf amerikanische Hilfe, so Ma weiter.