Taipei - 4. Juni 2014 - Die oppositionelle Demokratische Fortschrittspartei (DPP) rief Festlandchina zur Freilassung aller politischer Gefangener auf.
Dies gab Joseph Wu, der DPP-Generealsekretär auf einer Pressekonferenz zum Gedenken des Massakers am Tiananmen-Platz in Peking 1989 bekannt, der auch als der Tag es 4. Juni bekannt ist.
„Wir kümmern uns nicht nur um uns selbst, wir wollen auch die Bevölkerung in China sich an der gleichen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte wie die Menschen in Taiwan erfreuen kann. Ich rufe daher die Regierung Chinas dazu auf, sich mutig dem Zwischenfall vom 4. Juni zu stellen, alle politischen Gefangenen freizulassen, die Menschenrechtsverletzungen einzustellen und zivile Umgangsformen zu pflegen“, sagte der DPP-Generalsekretär.
Die Parteisprecherin der DPP, Hus Chia-ching bezeichnete auf der Pressekonferenz die in diesem Jahr von Präsident Ma zum Tiananmen-Massaker gemachten Aussagen als recht stark im Vergleich zu früher und forderte ihn zu einem verstärkten Einsatz in Fragen der Menschenrechte gegenüber China auf.
Der jetzt in den USA lebende blinde Dissident und Menschenrechtsaktivist Chen Guancheng drückte auf einer Gedenkveranstaltung in Washington die Hoffnung aus, dass China in 20 Jahren wie Taiwan sein könne.