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Ermittlungen gegen Schlachthof eingeleitet

  • 06-06-2014
  • Editor
Ermittlungen gegen Schlachthof eingeleitet
Gepanschtes Rindfleisch?

Taipei – 6.6.2014 – Nachdem ein Schlachthof im Landkreis New Taipei beschuldigt worden ist, aus Profitgier Rindfleisch mit Wasser aufgespritzt zu haben, hat Taiwans Agrarbehörde Ermittlungen in dem Fall eingeleitet. Die Tageszeitung „Apple Daily“ machte den Vorfall heute publik, nachdem sie mehrere derartige Verstöße in dem Schlachthof dokumentiert hatte.

Bei dem gesagten Schlachthof handelt es sich um den zweitgrößten Schlachthof Taiwans. Dieser sei vor zwei Jahren schon einmal dabei erwischt worden, lebenden Tieren vor der Schlachtung Wasser injiziert zu haben. Laut Angaben der zuständigen Abteilung der Agrarbehörde sei man zur Zeit noch mit der Auswertung des Videomaterials beschäftigt. Auch eine Befragung der Verantwortlichen des Schlachthofs sei zu den Vorwürfen bereits eingeleitet worden.

Auf die Frage, ob das Verzehren von mit Wasser augespritztem Fleisch die Gesundheit der Verbraucher gefährde, konnte die zuständige Behörde noch keine konkreten Angaben machen. Dies hänge davon ab, mit welcher Art Wasser das Fleisch behandelt worden sei. Falls sich die Vorwürfe bestätigen, müssen die Verantwortlichen mit Bußgeldern von umgerechnet bis zu 1,2 Millionen Euro und in schweren Fällen mit Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren rechnen.

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