Taipei – 10.6.2014 – Das Parlament wird am 13. Juni eine außerordentliche Sitzung eröffnen. Das kontroverse Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen zwischen Taiwan und China wird jedoch gemäß Lin Hung-chih von der Regierungspartei KMT voraussichtlich nicht behandelt werden.
Lin sagte, bei der außerordentlichen Sitzung werden zuerst die Nominierungen des Prüfungshofes und Kontrollhofes behandelt werden. Über die Möglichkeit, dass das Dienstleistungsabkommen zwischen Taiwan und China auf dieser außerordentlichen Sitzung behandelt wird, sagte Lin:
"Der Zeitraum dieser außerordentlichen Sitzung ist sehr kurz und wir haben nicht viel Zeit. Außerdem muss das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen noch weiter geprüft werden und es muss zuerst das Gesetz zur Überwachung von Abkommen zwischen Taiwan und China zu einem gewissen Grad geprüft sein, bevor wir es in die Tagesordnung aufnehmen können. Doch der Gesetzesentwurf ist noch nicht von den Ausschüssen diskutiert worden. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße während dieser außerordentlichen Sitzung behandelt werden kann.“
Weitere Gesetzesentwürfe, die voraussichtlich während der außerordentlichen Sitzung behandelt werden, sind die Bestimmungen für freie Wirtschafts- Modellzonen, Altersgelder für Landwirte und Langzeitpflege.
Ker Chien-Ming von der Oppositionspartei DPP bezeichnete die bevorstehende außerordentliche Sitzung als sehr kompliziert. Man werde erst nach Fraktionsverhandlungen am Donnerstag Näheres sagen können.