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US-Handelsrepräsentant: Bilaterale Handesgespräche förderlich für TPP-Beitritt

  • 11-06-2014
  • Editor


Taipei – 10. Juni 2014 - Der geschäftsführende stellvertretende US-Handelsrepräsentantin Wendy Cutler sagte, dass Länder, die dem Handelsabkommen der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) beitreten wollten, dem Muster Japans folgen sollten und mit bilateralen Handelsgesprächen mit den USA beginnen.
Cutler machte seine Äußerungen auf Rückfrage zum TPP-Beitrittswunsch Taiwans auf einer von der in Washington ansässigen CSIS-Denkfabrik veranstalteten Konferenz .


Das TPP ist ein qualitiv weitreichendes Freihandelsabkommen zwischen Ländern des asiatisch-pazifischen Raumes und Teil der US-Handelspolitik zur Förderung des Absatzes in Asien. Zur Zeit stehen zwölf Länder in Verhandlungen über die Inhalte des Abkommens,  darunter Australien, Neuseeland, die Brunei, Singapur, Malaysia, Japan, Kanada, Mexiko, Chile und Peru. In Kürze wird mit dem Ende der ersten Verhandlungsrunde gerechnet. Nachrückende Beitrittsländer müssen die ausgehandelten Bedingungen erfüllen und die Zustimmung aller Mitlgieder erhalten.


Cutlers Aussagen legten Taiwan die Behandlung offener Handelsfragen bei einem Beitrittswunsch zum TPP nahe. Von US-Seite wurde Taiwan wiederholt die Öffnung seines Marktes für US-Schweinefleisch nahegelegt. Wegen der Verwendung des Wachstumshormons Ractopamine ist der Import von US-Schweinefleisch momentan untersagt.

Vor zwei Jahren ließ Taiwan bei Rindfleischimporten Ractopamine in bestimmten Konzentrationen zu, um mit den USA die seit fünf Jahren aus diesem Grund festgefahrenen Verhandlungen für ein Handels- und Investitionsabkommen wieder aufnehmen zu können, Schweinefleisch wurde weiterhin von den Lockerungen ausgenommen.


Taiwans Wirtschaftsministerium sagte, dass man in dieser Frage in diesem Stadium nach wie vor an einer Sonderbehandlung für Schweinefleisch festhalte. In der Zukunft müssten zwar einige Fortschritte gemacht werden, doch wolle man angesichts der japanischen Bedenken bei den Agrarverhandlungen sich ebenfalls für seine Interessen einsetzen.

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