Taipei – 26. Februar 2014 - Taiwan und Festlandchina stehen vor dem Abschluss zweier Kooperationsabkommen im Bereich der Wetter- und Erbbebenbeobachtung. Dies wurde nach Vorbereitungsgesprächen zur 10 . Taiwanstraßen-Gesprächsrunde am Mittwoch bekanntgegeben. Bei dem Treffen waren die Hauptunterhändler beider Seiten anwesend.
Das Abkommen soll am Donnerstag zwischen den Leitern von Taiwans Stiftung für Austausch in der Taiwanstraße (SEF) und dem festlandchinesischen Verband für Beziehungen über die Taiwanstraße (ARATS) in Taipei unterzeichnet werden.
Beides sind semi-offizielle Einrichtungen zur Gestaltung der Beziehungen in der Taiwanstraße in Abwesenheit diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Seiten.
Die Kontrolle der Luftverschmutzung soll nicht unter das Abkommen fallen, dies sei unter der Zuständigkeit des Umweltamtes, teilte der Vizevorsitzende des SEF, Chang Hsien-yao beim Vorbereitungstreffen mit.
Man wolle allerdings darüber entscheiden, ob das das Thema Luftverschmutzung zu einem Hauptgesprächspunkt einer der nächsten Gesprächsrunden werden solle.
Umweltbehörden vom Festland und Taiwan diskutieren in diesem Punkt bereits seit zwei Jahren miteinander. In der letzten Zeit führt die Luftverschmutzung auf dem Festland zunehmend zu einer schlechteren Luftqualität in Taiwan. Seit November letzten Jahres war dies bisher sieben Mal der Fall.